Frauenheilkunde / Frauennaturheilkunde

Ein Großteil der Patienten in der Naturheilkunde sind Frauen. Gerade sie wünschen sich eine sanfte und nebenwirkungsarme Therapie bei ihren Beschwerden.

In meiner Praxis besprechen wir gemeinsam die körperlichen und psychosomatischen Zusammenhänge, Behandlungsmöglichkeiten, Ursachen und Symptome.

Ich behandle in meiner Praxis:

  • Zyklusstörungen (z.B. verlängerte / verkürzte / unregelmäßige Monatsblutungen usw.)
  • Menstruationsbeschwerden
  • Hormonelle Dysbalancen  (Hormonstörungen)
  • Klimakterium (Wechseljahre)
  • Schweißausbrüche, Hitzewallungen
  • Uro-Genitale Entzündungen
  • Unerfüllter Kinderwunsch
  • Probleme in der Schwangerschaft (z.B. Ödeme, Übelkeit, Erbrechen)
  • Probleme in der Stillzeit (z.B. zu wenig Muttermilch, Milchstau)

 

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3 Generationen Frauennaturheilkunde
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Endometriose
Endometriose ist eine häufige Erkrankung bei Frauen, die zu starken Regelschmerzen oder auch Unfruchtbarkeit führen kann. Gebärmutterschleimhaut wächst außerhalb der Gebärmutterhöhle im Bauchraum, Eierstock oder Eileiter, auch auf der Blase oder Darm. Endometrioseherde im Bauchraum können sich weiter ausbreiten. Während der monatlichen Regelblutung werden sie wieder abgestoßen, allerdings kann das Blut nicht über die Scheide abfließen, sondern wird nach und nach vom Körper abgebaut. Dadurch kann es zu Verwachsungen, chronische Entzündungen und Vernarbungen kommen.

Mögliche Anzeichen sind:

  • Starke, krampfartige Schmerzen bei der Periode
  • Verstärkte Monatsblutungen, auch Zwischenblutungen
  • Schmerzen beim oder nach Geschlechtsverkehr
  • Blutungen aus Blase oder Darm
  • Schmerzen oder Probleme beim Stuhlgang oder ständiger Harndrang

Ursache:
Die Ursache einer Endometrioseerkrankung ist noch nicht geklärt.

Diagnose:
Diagnose durch Bauchspiegelung (Laparoskopie) und Biopsie. Manchmal gelingt es  Endometriosezellen im Ultraschall zu finden. Vor allem während der Periode, da hier manchmal im Ultraschallbild Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum zu finden sind.

Behandlung:
Schulmedizinisch wird eine Hormonpille mit den entsprechenden Nebenwirkungen verschrieben. Bei Frauen mit Kinderwunsch natürlich keine zufriedenstellende Option. Hormone können Beschwerden lindern, indem sie die Monatsblutungen  schwächen oder für längere Zeit unterdrücken. Dadurch werden auch die  Endometrioseherde ruhiggestellt. In schweren Fällen werden Endometrioseherde während einer Bauchspiegelung operativ abgetragen. Leider kommt es häufig vor, dass nicht alle Zellen entdeckt und entfernt werden können und dann erneut wachsen.

Ich versuche in meiner Praxis Endometrioseherde mit pflanzlichen und homöopathischen Arzneimitteln zu behandeln. Es ist  möglich, dass sich die Schmerzen verringern und das Wachstum der Schleimhautzellen günstig beeinflusst werden. Betroffene müssen mit einer  längeren Behandlungszeit von mehreren Monaten rechnen. B ei großen, ausgeprägten Endometrioseherden wird allerdings eine OP unumgänglich sein.

Myome
Myome sind meist gutartige Wucherungen in der Muskelschicht der Gebärmutter. Behandlungsbedürftig werden Myome, wenn sie schnell wachsen und/oder Beschwerden verursachen.

Mögliche Anzeichen sind

  • Schmerzen im Unterbauch
  • Druck auf die Blase
  • häufiger Harndrang
  • Verstopfung
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • übermäßig starke Periodenblutung (Hypermenorrhoe)
  • Unregelmäßige Blutungen
  • Zwischenblutungen

Ursache:
Meist eine Östrogendominanz (Östrogenüberschuss).

Diagnose: durch Ultraschall

Behandlungsmöglichkeiten:
Medikamentös durch Einnahme von Hormonpräparaten.
Operativ, durch Ausschälen oder Gebärmutterentfernung.
Eine Gebärmutterentfernung sollte nur als allerletzte Möglichkeit vorgenommen werden. Vorher sollten unbedingt alle alternativen Möglichkeiten versucht werden.
Embolisation: Hier bringt der Arzt Kunststoffpartikel in die blutversorgenden Gefäße der Myome und verstopfen diese. Dadurch werden die Myome nicht mehr genügend mit Blut versorgt und schrumpfen nach 3-4 Monaten. Das Verfahren wird nicht bei Frauen unter 40 Jahren angewandt, da es eine Schwangerschaft beeinträchtigen kann.
Thermoablation: durch Magnet-Resonanz-Tomografie gesteuertem Ultraschall. Dieses Verfahren ist nicht für alle Myome geeignet.

In meiner Praxis behandle ich Frauen mit Beschwerden durch Myome mit pflanzlichen und/oder homöopathischen Arzneimitteln. Dadurch ist  auf natürliche Weise eine Schrumpfung der Myome möglich.

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PCO-Syndrom / Polyzystisches Ovarialsyndrom
Das Polyzystische Ovarialsyndrom wird durch mehrere Störungen im Hormonhaushalt verursacht. Die Ursachen sind noch unbekannt.
Die Hypophyse schüttet vermehrt LH (luteinisierendes Hormon) aus und weniger FSH (Follikel stimulierendes Hormon). Durch das vermehrte LH wird im Eierstock die Bildung von männlichen Hormonen (z.B. Testosteron) angeregt, die wiederum im Fettgewebe zu Östrogen im Blut umgewandelt werden. Die Hypophyse steigert darauf hin die Produktion von LH. Durch die geringe Produktion von FSH wird jedoch weniger Östrogen umgebaut, die männlichen Hormone erhöhen sich weiter (Hyperandrogenämie). In der Folge kommt es zu männlichem Haarwuchs (Damenbart, Brustbehaarung), Zyklusstörungen, Akne, Haarausfall, Ausbleiben des Eisprungs und Amenorrhoe (Periode bleibt aus). Auch eine Insulinresistenz, Übergewicht, Bluthochdruck können dadurch auftreten.

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Bei PCOS-Betroffenen kommt es  zu einer Vergrößerung des Eierstocks durch Zystenbildung. Die Ursache dafür ist, dass viele Eizellen reifen, es aber nicht zum  Eisprung kommt. Diese Reifung findet in sogenannten Follikeln  („Bläschen“) statt.

Bei der gesunden Frau wandert eine Eizelle nach dem Eisprung in den Eileiter. Beim polyzystischen Ovarsyndrom bleiben die Eizellen  aufgrund des ausbleibenden Eisprungs jedoch im Follikel im Eierstock,  der Follikel vergrößert sich dadurch zystenartig (morphologisches  Kriterium im Ultraschall).

Diagnose:
mittels Laboruntersuchungen, Ultraschall

Behandlung:
Schulmedizinisch durch antiandrogene Arzneimittel und Metformin.

In meiner Praxis behandle ich Frauen mit PCO-Syndrom mit pflanzlichen und homöopathischen Arzneimitteln. Ziel ist,  auf natürliche Weise, ohne künstliche Hormone, eine hormonelles Gleichgewicht zu erreichen.
Betroffenen Frauen müssen sich jedoch auf eine Behandlungszeit von mehreren Monaten einstellen
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PMS / Prämenstruelles Syndrom
Ein Sammelbegriff für vielfältige Beschwerden vor der Menstruation. Kann schon direkt in der Zyklusmitte beginnen und bis zur Monatsblutung dauern.

Symptome können sein:

  • Spannungsgefühl der Brust, erhöhte Empfindlichkeit bei Berührung
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Völlegefühl, Verstopfung, Blähungen
  • Wassereinlagerungen im Gewebe, Gefühl der Gewichtszunahme
  • Ödeme
  • Müdigkeit, Erschöpfung
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen, Gereiztheit
  • Aggressivität
  • Unreine Haut, Akne (auch während der Periode)
  • Lustlosigkeit
  • Kreislaufprobleme
  • Konzentrationsstörungen

In meiner Praxis behandle ich Hormonschwankungen mit natürlichen pflanzlichen und homöopathischen Arzneimittel und versuche das hormonelle Ungleichgewicht wieder ins Lot zu bringen.

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Quelle:
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Naturheilpraxis  Traudel  Engelhard

Heilpraktikerin für klassische Homöopathie - Frauennaturheilkunde -  Naturheilverfahren

Naturheilpraxis Traudel Engelhard
Eingasse 4
67269 Grünstadt

Tel.: 06359 939 89 18

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www.naturheilpraxisengelhard.de

Sprechzeiten nach tel. Vereinbarung:
Montag             10.00 - 18.00 Uhr
Dienstag           16.00 - 18.00 Uhr
Mi., Do., Fr.       10.00 - 18.00 Uhr

Termine auch  an Samstagen
und nach 18:00 Uhr möglich

 
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